info(a)rb-heidelberg.com

+49 6221 43416-0

RB-News März - Mai 2008

In den vergangenen Wochen und Monaten haben uns zahlreiche, zum Teil nahezu verzweifelte Mandanten mit der Bitte kontaktiert, sie bei der Publikation von Rechnungslegungsunterlagen zu unterstützen.

Das bereits zum 01.01.2007 in Kraft getretene EHUG, das Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister, hat eine bedeutende Änderung für die Rechnungslegung herbeigeführt. Offenlegungspflichtige Unterlagen müssen – abgesehen von einer Übergangsfrist bis zum 31.12.2009, deren Ausnutzung mit erheblichen Kosten für die Unternehmen verbunden ist – auf elektronischem Wege an den elektronischen Bundesanzeiger übermittelt werden. Ein Beitrag in dieser Ausgabe der RB-News befasst sich im Detail mit der Übermittlung von Rechnungslegungsunterlagen nach dem EHUG.

Folgt man den vom Gesetzgeber für die elektronische Publikation zur Verfügung gestellten Anweisungen und führt zunächst eine Registrierung durch, so endet man in einem komplexen Übermittlungsverfahren, das sich vielfach erst nach erheblichem Zeitaufwand erschließt. Selbst wenn man einen ersten „Übermittlungserfolg“ erzielt hat, darf man sich noch lange nicht sicher sein, dass eine ordnungsgemäße Übermittlung eingetreten ist. Eine solche ist jedoch erforderlich, um Androhungen und Festsetzungen von empfindlichem Ordnungsgeld zu vermeiden. Vielen Unternehmen wird erst jetzt, nachdem bereits Androhungen von Ordnungsgeld versandt worden sind, bewusst, dass mit dem EHUG in der Praxis auch eine deutliche
Verschärfung der Sanktionsfähigkeit unterbliebener Publikation einhergegangen ist.

Wir möchten diese Entwicklung zum Anlass nehmen, Ihnen unsere Hilfe bei der Publikation von Rechnungslegungsunterlagen anzubieten. Gerne können wir die erforderlichen elektronischen Publikationen für Sie vornehmen und Ihnen damit unnötigen Zeit- und Kostenaufwand ersparen. Wir stehen Ihnen gerne auch zur Seite, wenn es Ihr Anliegen ist, Publizitätspflichten gänzlich zu vermeiden. Insbesondere bei der GmbH & Co. KG gibt es hierzu diverse Gestaltungsalternativen, wie z.B. die Aufnahme eines „Vollhafters“.