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RB Reiserer Biesinger obsiegt Revisionsverfahren vor dem Bundesarbeitsgericht

Ein niedergelassener Rechtsanwalt mit durchschnittlichem Examensergebnis und ca. 10 Jahren Berufserfahrung hat versucht, eine Entschädigung wegen angeblicher Diskrimierung im Bewerbungsverfahren gegen einen großen internationalen Konzern mit Sitz in Deutschland gerichtlich durchzusetzen. RB hat den potentiellen Arbeitgeber in allen drei Instanzen erfolgreich vertreten und vergangene Woche vor dem Bundesarbeitsgericht auch das Revisionsverfahren gewonnen. Der Kläger hatte seine Entschädigungsklage von rund 20.000,00 EUR darauf gestützt, dass der potentielle Arbeitgeber im Rahmen der Ausschreibung eines Traineeprogrammes Bewerber gesucht hat, deren Studienabschluss maximal 1 Jahr zurückliegt. Er fühlte sich dadurch altersdiskrimiert, da seine Studien bereits über 10 Jahre zurücklagen.

Das Bundesarbeitsgericht hat wie auch schon das Arbeitsgericht Nürnberg und das Landesarbeitsgericht Nürnberg unserem Mandanten nun bestätigt, dass keine Entschädigung gezahlt werden muss. Auch wenn die schriftlichen Urteilsgründe noch nicht vorliegen, lässt sich bereits heute festhalten, dass mit dieser Entscheidung nicht nur der konkrete Einzelfall gut gelöst werden konnte. Zu erwarten ist vielmehr, dass sich das Bundesarbeitsgericht auch generell mit der Zulässigkeit von Traineeprogrammen im Rahmen der Urteilsgründe positiv auseinandersetzen wird.

Für RB haben beraten

RAin Dr. Kerstin Reiserer, RA Florian Christ